Veranstaltungen

Siedler Kirchweihumzug

Die Siedler Kirchweih ist seit den Anfängen der Siedlung fest mit dem Stadtteil verbunden. Bereits 1928 wurde damals am ersten Augustwochenende Kirchweih gefeiert.

Nachdem die Kirchweihtradition während des Zweiten Weltkrieges stillstand, wurde sie 1949 zum ersten Mal mit einem großen Umzug gefeiert. Seit 1989 kümmert sich die Burschenschaft Siedler Knörz um die Organisation dieses Umzuges und übernimmt auch viele andere Aufgaben rund um die Kirchweih. Hierzu gehören auch das Schmücken der Siedlung und der Beerdigung (siehe auch Geschichte der Burschenschaft).

Bei dem Kirchweihumzug wirken neben den Vereinen der Siedlung auch befreundete Burschenschaften aus dem Landkreis mit. Musikalisch begleitet wird der Zug von dem Kolping Musikcorps Kitzingen, sowie der Heimatkapelle Michelau.

Das Highlight des Umzuges ist Jahr für Jahr die Krönung der neuen Siedlerkönigin am Krönungseck. Zu den weiteren Traditionen gehören außerdem das Ausgraben der Kirchweihfässer an der Gollermühle, sowie das Überbringen von Ständchen an den Gaststätten und Geschäften der Siedlung, durch den Vorreiter Markus Gimperlein.

Der Siedler Kirchweihumzug wird finanziell durch die Bewohner der Siedlung und die unterstützenden Geschäftsleute finanziert.


Das Frühlingsfest

Nach etlichen Gesprächen mit vielen älteren Bürgerinnen und Bürgern der Siedlung, welche sich nach dem früheren Straßenfest in der Memellandstraße sehnten, kamen die Mädels und Burschen im Jahr 2012 auf die Idee ein Weißwurstfrühstück mit musikalischer Umrahmung im bayerischen Stil auf die Beine zu stellen. Ein Name war auch gleich gefunden – Das Siedler Frühlingsfest. Das Fest entpuppte sich als großer Erfolg sowohl für „Die Knörz“ als Veranstalter und auch für die Besucher des Frühlingsfestes.

Im Jahr 2013 wagte sich die Burschenschaft dann auch einen Schritt weiter zu gehen. Die aus der Siedlung stammende Band „The Settlers“ (Deutsch: Die Siedler) erklärte sich bereit ihre Coversongs zum besten zu geben. Darüber hinaus orderte man auch eigengebrautes Bier der „Albertshöfer Sternbräu“ um es als Siedlerbier auszuschenken, denn zu einer vernünftigen Weißwurst, gehört auch ein anständiges Bier.

Zum ersten Mal versteigerte die Burschenschaft „Siedler Knörz“ mit dem Versteigerer Reinhard Faltermeier zusammen auch auf dem Frühlingsfest ihren traditionellen Maibaum, nicht wie üblich während des Maibaumaufstellens. Der Erlös der Maibaumversteigerung kommt immer einer sozialen Einrichtung oder Menschen in Not zu Gute. Im Jahr 2013 kam ein Betrag von 600 € zusammen. In diesem Betrag sind Geldspenden verschiedener Siedler Vereine enthalten. Von diesem Geld wurden Elektrogeräte gekauft. Diese gingen an eine Brandopfer-Familie, die unverschuldet ihr Hab und Gut verloren hatten.


Maibaumaufstellung

Im Jahr 2006 begann die immer wieder aufs neue risikoreiche Aktion: Das Aufstellen des traditionellen Siedler Maibaumes. Diese Tradition im Stadtteil Siedlung durchführen zu können, erfüllt die Burschenschaft mit großer Ehre. Die Aufgabe übernahmen die Knörz vom Wanderclub „Schiefer Turm“ e. V.. Nachdem der große Baum gestellt wird, ist es Brauch diesen auch zu bewachen. In Zusammenarbeit mit dem Siedler Sport Verein und dem Stammtisch Siedler Engel sorgen die Burschen (und Mädels) für Verpflegung und ein gemütliches Beisamensein am Lagerfeuer.

Im Jahr 2010 kam man dann zusammen mit Reinhard Faltermeier auf die Idee, den Baum für einen guten Zweck zu Spenden. Seitdem wird der Baum im Rahmen einer englischen Versteigerung versteigert. So konnte in den letzten Jahren sozialen Einrichtungen geholfen werden:

2012: Tierheim Kitzingen
2011: Tierheim Kitzingen
2010: Kinderkrebsstation – Station Regenbogen